Man hat es hier mit einem ins Ozeanische ausgedehnten Werk zu tun
, schreibt Benjamin Moldenhauer in konkret 1/2022 zum 70. Geburtstag des Jazzmusikers William Parker.
Waiting (around to die|for the miracle to come)
Man hat es hier mit einem ins Ozeanische ausgedehnten Werk zu tun
, schreibt Benjamin Moldenhauer in konkret 1/2022 zum 70. Geburtstag des Jazzmusikers William Parker.
Heute beim Spaziergang am Tempelhofer Feld geschäftstüchtigen Kindern begegnet. »Möchtest du Glassdiamanten kaufen?« Später noch durch die Warthestraße gegangen, wo mir bei der Wohnungssuche vor etlichen Jahren in einem Hausflur ein Kind eine Frage stellte. »Glaubst du an Gott?«
Zu Beginn der achtziger Jahre war ich als kleiner Junge mit meinen Eltern in Meran, Südtirol, im Urlaub. Im Eingangsbereich des Urlaubsquartiers, einer familiengeführten Ferienpension, stand auf einer Kommode ein ausgestopftes Reh, das ich schnell fest in mein Herz geschlossen hatte. Die Liebe war groß, der Abschied fiel schwer. Bei der Abreise klammerte ich mich folglich an das Reh und weinte so bitterlich, dass auch die Umstehenden mitweinten.

Man mag sich die Situation in etwa so vorstellen wie eine der Kalksteinskulpturen von Katharina Szelinski-Singer am Märchenbrunnen im Schulenburgpark in Neukölln, die eine Szene aus dem Märchen “Brüderchen und Schwesterchen” zeigt. Das Brüderchen hat aus dem dritten Bächlein getrunken und sich in ein Reh verwandelt, das vom Schwesterchen eng umschlungen festgehalten wird.
(Meine Mutter erzählte die Urlaubsanekdote einen Tag vor dem Spaziergang, der auch durch den Schulenburgpark führte.)
Aus dem Hausflur mitgenommen.
Knochen über Wasser halten Knochen unter Wasser fest. Die Stummen angeln nach den Stummen.
Aus: 39, Satans Speisekammer von Jim Crace
Zurück in den Hausflur gestellt.
Seit ich weiß, dass ich eine Brille benötige, muss ich immerzu an Lisa Loeb denken.
(Ich meine, Lied und Video ihrerzeit wirklich schlimm gefunden zu haben. So langsam stellt sich aber eine nötige Reife oder Altersmilde ein.)

Eine Ausstellung wie Metabolic Rift hat es leicht mit mir. Stell mich in ein großes Industriegebäude, dazu ein paar Ton- und Lichtinstallationen und schnell bin ich zufrieden. Die düster-gruselige und sperrig-stressige Art der meisten Installationen rannte bei mir dann eh offene Türen ein.
Wie ich im Septemberurlaub einen Badeversuch in der Ostsee vor Binz, Rügen, unternommen habe. Im Hintergrund – wenn mein Laienauge mich nicht trügt – eine Bundeswehr-Fregatte der Baden-Württemberg-Klasse F125.

Kalendereintrag vom 18.10.2007: Animal Collective o. G. Branca. Laut meiner Erinnerung weder bei dem einen noch dem anderen Konzert gewesen, aber immerhin keine ganz schlechten Pläne gehabt.
Weil heute Montag ist, hat der automatische Versand die Pressemeldung eines Kunden, die gar nicht versendet werden sollte, gleich zweimal rausgeschickt.
(Jetzt weiß ich immerhin, dass sich im QueryBuilder where() und add('where', ...) nicht miteinander vertragen. Stattdessen können andWhere() und add('where', ...) miteinander kombiniert werden.)
Aber trotzdem schön, dass das letzte große TYPO3-Update für dieses Jahr nun hinter mir liegt.
Heute gleichzeitig mit einem bekannten, deutschen Fernsehphilosophen in der begehbaren Geiervoliere des Berliner Tierparks gewesen, was mit Blick auf einen Zeitungsartikel von 2013 wohl kein ganz unwahrscheinlicher Ort für diese Prominentensichtung ist. Im Folgenden zwei Bilder vom Java-Flugfrosch, der in seinem Terrarium im Alfred-Brehm-Haus wie festgeklebt an der Scheibe saß:

