tobenschmidt

Musik

»Everyone considered him the coward of the county« Der Busfahrer der M41 bietet allen Fahrgästen eine solide musikalische Unterhaltung und mir eine gelungene Einstimmung auf den Konzertabend. Matt Elliott tritt in dem Moment auf die Bühne, in dem ich den Privatclub betrete. Der Applaus gilt ihm. Das erste Stück ist zum Warmspielen inklusive anschließender Entschuldigung für das Saxophon: The one in the room who likes the saxophone is the arsehole playing it. Die Lüftung ist laut und dient als zusätzliche Schicht auf den vielfach aus Gitarren-, Saxophon- und Gesangsfiguren geschichteten Liedern. Vor mir im Publikum eine völlig übertrieben und zu schnell hin und her wiegende, eher wankende Person. »It's cold I'm afraid / It's been like this for a day / The water is rising and slowly we're dying / We won't see a light again / We won't see our wives again« Höhepunkt des Konzerts ist eine großartig ausufernde Version von The Kursk. Und weil es schon kurz nach acht begann, ist das vielleicht halb ausverkaufte Konzert um viertel vor zehn auch schon wieder vorbei. »This is how it feels to be alone«

Ein Mann steht Saxophon spielend und in orange-rotes Licht getaucht auf einer Bühne Matt Elliott am Saxophon

Ein leerer Stuhl auf einer Bühne mit Mikrophonen, einer Gitarre, einem Saxophon und vielen Effektgeräten. Nach dem Konzert

#musik

Werdings Tiere · write.as

Die letzte Urlaubswoche mit zwei Konzerten im km28 verfeinert.

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Nach Ibiza und Ibiza Teil 2 (Wenn du mich brauchst) hatte der Schlagersänger Ibo Mitte der neunziger Jahre seinem Werk mit Ich brauch dich in der Wirklichkeit (Ibiza III) noch ein drittes Baleareninsellied hinzugefügt. Wer sich für die Luftaufsichtsbaracke von Reinhard Mey begeistern kann, könnte auch am im Liedtext erwähnten Wasserskiverleih gefallen finden:

Ich mach nebenbei Wasserskiverleih

#musik

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Heute letzter Julitag. Am ersten Julitag im Haus der Berliner Festspiele bei der Oper Einstein on the Beach gewesen. Liegt in meinen Erinnerungen bereits weit hinten, so wie mittlerweile vieles, was mehr als ein paar Tage her ist, gefühlt in einem anderen Leben stattgefunden hat. Jeden Tag zu viele neue Dinge, die für einen kurzen Moment den Platz der Vortagsdinge einnehmen.

Kein Wunder, dass Paare im Publikum näher zusammenrücken. Schwelgen und Härten sind immer eng beieinander.

Aus der Opernkritik Archaisch, kommunikativ, virtuell von Roland H. Dippel

Dazwischen die Diamantene Hochzeit meiner Eltern. Sehr froh, dass die Feierlichkeiten wie geplant über die Bühne gehen konnten und dann auch gegangen sind. So etwas feiert man ja nicht jeden zweiten Tag.

Und ein Ausflug zum Südwestkirchhof Stahnsdorf, wo sich neben den Gräbern vieler Berühmtheiten auch die in der Serie Dark zu sehende Holzkirche befindet.

#musik

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Das WIFIonICE war heute vormittag auf der Zugfahrt von Hamburg nach Berlin so stabil, dass ich dem Livestream einer aus dem Verzehr und der Verwendung von Süßigkeiten bestehenden Musikperformance aus Tokyo folgen konnte, während draußen vor dem Fenster die Kühe auf den Weiden vorbeiflogen.

ASUNA – Afternoon Membranophone / Falling Sweets

#musik

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Gestern nach bummelig zwei Jahren wieder Bandprobe. Dafür, dass zwei Drittel der Band in der Zwischenzeit ihr Instrument quasi nicht gespielt hatten, war es zwar nicht gut, aber auch nicht ganz arg schlimm. Und es hat soviel Spaß gemacht, dass es nicht noch einmal zwei Jahre, sondern nur vier Wochen bis zur nächsten Probe dauern soll.

#musik

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Kürzlich wurde im Fernsehen die ursprünglich am 21. Juni 1984 ausgestrahlte Folge 87 vom Musikladen wiederholt. Zwischen Moti Special und Talk Talk war ein Auftritt der Gruppe Makromad zu sehen. Zu einer Mischung aus Roboterbewegungen à la Kraftwerk sowie Disco- und Breakdance wurde deutschsprachig über Tausend Tage Fete in Paris gerappt.

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Nachösterlicher Wochenrückblick. Vier Tage am Stück und quasi ohne Unterbrechung und ohne Hektik Ticket für Ticket an genau einem Projekt gearbeitet. Dieses webdev-Gedöns muss gar nicht so unangenehm sein, wie es meist daherkommt. Am Dienstag im Loophole mit siwomat, elstern und shitvector erfolgreich die Konzertjahrespremiere absolviert. Einer von Zweien mit Maske im Publikum gewesen. Und beim Biertrinken immer daran gedacht, die Maske kurz herunterzuziehen.

#musik #webdev

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Man hat es hier mit einem ins Ozeanische ausgedehnten Werk zu tun, schreibt Benjamin Moldenhauer in konkret 1/2022 zum 70. Geburtstag des Jazzmusikers William Parker.

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