Die letzte Urlaubswoche mit zwei Konzerten im km28 verfeinert.

Am Donnerstag Otomo Yoshihide dabei beobachtet, wie er eine, vielleicht, Kreditkarte auf den drehenden Teller eines Plattenspielers gehalten und gleichzeitig mit einem Bogen bespielt hat. Unterstützt von Tizia Zimmermann, Emilio Gordoa and Chris Pitsiokos ergab sich ein hübsch anzuhörendes Improvkonzert, bei dem das Akkordeon ein wenig zu leise und das Saxophon ein wenig zu laut war.

Otomo Yoshihide (turntables and guitar), Tizia Zimmermann (accordion), Emilio Gordoa (vibraphone and percussion) und Chris Pitsiokos (alto saxophone)

Otomo Yoshihide (turntables and guitar)

Am Samstag eröffnete Sofia Borges den Abend mit einem abwechslungsreichen Soloprogramm aus Effektgeräten, Schlagzeug, Perkussionsinstrumenten und allerlei sonstigen Dingen. Sehr gut war das Spiel mit drei handelsüblichen Metallwinkeln aus dem Baumarkt auf der Snare.

Sofia Borges (percussion)

Anschließend lieferten The Hollows ein Paradebeispiel dafür, wie anders Instrumente, in diesem Fall Banjos, entgegen der ihnen eigentlich zugedachten Art gespielt werden können. Sehr beeindruckend auch, wie vielfältig eine einzelne Snare gespielt werden kann.

Nick Dunston (banjo), Ettiene Nillesen (snare drum) und Weston Olencki (banjo) als The Hollows

So eingängig und banjoartig klang es am Samstag nicht:

#musik

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